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Die Ausbildung in Betrieb und Berufsfachschule (duales System) ist die überwiegende Form der Berufsbildung. Dank dem dualen Berufsbildungssystem verfügt die Schweiz über Ausbildungen mit einem hohen Praxisbezug. Rund 230 Lehrberufe stehen zur Wahl. Nebst der klassischen Ausbildung in einem Betrieb kann eine berufliche Grundbildung (Berufslehre) auch in einem schulischen Vollzeitangebot wie Lehrwerkstätte oder Handelsmittelschule absolviert werden.
Die Ausbildungen orientieren sich an tatsächlich nachgefragten Berufsqualifikationen und an den zur Verfügung stehenden Arbeitsplätzen. Durch diesen direkten Bezug zur Arbeitswelt weist die Schweiz im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine der tiefsten Jugendarbeitslosigkeitsquoten auf.
Hohe Durchlässigkeit
Die Berufsbildung ist Teil des Bildungssystems. Sie ist auf der Sekundarstufe II und auf der Tertiärstufe angesiedelt. Sie baut auf klar definierten Bildungsangeboten und nationalen Qualifikationsverfahren auf. Sie ist von einer hohen Durchlässigkeit geprägt: Der Besuch weiterführender Bildungsangebote und Tätigkeitswechsel im Verlauf des Berufslebens sind ohne Umwege möglich. Auf allen Ebenen ist ein vielfältiges Weiterbildungsangebot vorhanden.
An die berufliche Grundbildung schliesst die höhere Berufsbildung an. Sie ist arbeitsmarktbezogen, vermittelt spezifische Berufsqualifikationen und bereitet auf Führungs- und Fachfunktionen vor. Rund 410 Berufs- und höhere Fachprüfungen sowie 400 Bildungsgänge an höheren Fachschulen stehen zur Wahl. Die Berufsmaturität ermöglicht den direkten Zugang zu den Fachhochschulen.
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