Ernährungssouveränität

Die Volksinitiative «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle» wurde 2016 mit Unterstützung der Bauerngewerkschaft Uniterre von einem Initiativkomitee eingereicht. Bundesrat und Parlament empfehlen die Initiative zur Ablehnung.

Die Volksinitiative «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle» fordert eine Neuorientierung der Agrarpolitik hin zu einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft, primär bestehend aus Familienbetrieben, sowie die Förderung einer nachhaltigen und diversifizierten Landwirtschaft ohne Einsatz von Gentechnik.

Der Bund soll insbesondere darauf achten, dass für die Produktion gerechte Preise bezahlt werden, und er soll für höhere Einkommen in der Landwirtschaft sorgen. Importprodukte müssen zudem die in der Schweiz geltenden sozialen und ökologischen Standards erfüllen.

Bundesrat und Parlament sind der Meinung, dass eine stärkere staatliche Intervention der Ernährungswirtschaft schaden würde: Die Lebensmittelpreise würden steigen, die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler müssten die höheren Zahlungen an die Landwirtschaft finanzieren und die landwirtschaftlichen Betriebe würden in ihrer Handlungsfreiheit eingeschränkt.


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Letzte Änderung 21.08.2018

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