Die Zukunft des Aussenhandels und die Landwirtschaft

Keystone
© Keystone

Die Schweiz verdient jeden zweiten Franken im Handel mit dem Ausland. Damit sie ihre Stellung in der Weltwirtschaft bewahren kann, braucht sie ein solides Netz an modernen Handelsabkommen, die ihr den Zugang zu den weltweit dynamischsten Märkten garantieren. Die Aushandlung neuer bzw. die Modernisierung bestehender Abkommen wird jedoch immer schwieriger, denn im Gegenzug wird häufig verlangt, den Schweizer Markt für ausländische Landwirtschaftsprodukte zu öffnen. Mit der Publikation der Gesamtschau zur mittelfristigen Weiterentwicklung der Agrarpolitik im November 2017 hat der Bundesrat die Debatte zu dieser Thematik lanciert und alle interessierten Organisationen aufgefordert, ihre Meinung einzubringen.


Zeitplan für AP22+ wird eingehalten Zeitplan für AP22+ wird eingehalten  

Die Gesamtschau zur mittelfristigen Entwicklung der Landwirtschaft bleibt Diskussionsgrundlage zur zukünftigen Agrarpolitik 22+ bilden. Die Debatte vom 4.6.2018 im Nationalrat zeigt: Handelsabkommen sollen auch in Zukunft Perspektiven für Bauern und Wirtschaft schaffen. Ein Zusatzbericht wird die Anliegen des Parlaments berücksichtigen und die Absichten des Bundesrates präzisieren und
vervollständigen.

Wirtschafts-, Wissenschafts- und Agrarmission in die Mercosur-Länder

Eine Wirtschafts-, Wissenschafts- und Agrarmission hat vom 28. April bis am 6. Mai 2018 die Mercosur-Länder bereist. Ziel dieser Mission war es, das Geschäftspotenzial von Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay für die Schweizer Wirtschaft auszuloten. Die Mitglieder der Mission konnten sich davon überzeugen, welches Potenzial eine Vertiefung der Handelsbeziehungen zwischen der EFTA und dem Mercosur bietet, und gleichzeitig Einblick in die damit verbundenen Risiken erhalten. Zum ersten Mal wurde auch eine Agrardelegation zur Teilnahme an einer vom WBF organisierten offiziellen Wirtschaftsmission eingeladen.


Gipfel zu Aussenhandel und Landwirtschaft

Zur Eröffnung des Dialogs organisiert das Eidgenössische Department für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF am 20. Februar 2018 einen Mercosur-Agrar-Gipfel, zu dem verschiedene Organisationen der Wirtschaft und Landwirtschaft eingeladen sind. Bei diesem Austausch soll geklärt werden, wie die Landwirtschaft zur Weiterentwicklung des Netzes an Handelsabkommen steht. Gleichzeitig sollen bei dieser Gesprächsrunde die Parameter der Schweiz für die anstehenden Verhandlungen zwischen der EFTA und dem Mercosur festgelegt werden. Je nach den beim Gipfel geäusserten Anliegen sollen dann mit gewissen teilnehmenden Organisationen bilaterale Konsultationen stattfinden.


Weitere Dokumente und Informationen  

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu verschiedenen Ereignissen, die im Rahmen dieser öffentlichen Debatte bereits stattgefunden haben.

Letzte Änderung 06.06.2018

Kontakt

Kommunikationsdienst GS-WBF

Bundeshaus Ost
3003 Bern
Schweiz

Tel.
+41584622007

E-Mail

Kontaktinformationen drucken

https://www.wbf.admin.ch/content/wbf/de/home/dokumentation/publikationen.html