Präsidialjahr 2016


„Jeder Rappen zählt“

Bundesrats-Käse für guten Zweck verkauft

Der Bundesrat unterstützt die jährliche Spendenaktion „Jeder Rappen zählt“ zugunsten von Kindern alleine auf der Flucht: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann verkaufte am 22. Dezember in Luzern Stücke des Käses, den die Mitglieder der Landesregierung auf ihrem jährlichen Ausflug im Sommer hergestellt hatten.

Golfregion

Bundespräsident besucht Kuweit

Bundespräsident besucht Kuweit
Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann ist am 28. November 2016, von Emir Scheich Sabah Al-Ahmad Al-Jaber Al-Sabah, dem Staatsoberhaupt von Kuwait, zu einem offiziellen Besuch empfangen worden. Die Reise des Bundespräsidenten ist Teil einer intensivierten Besuchsdiplomatie im Jubiläumsjahr der 1966 aufgenommenen diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Kuwait.

Frankophonie-Gipfel

Bundespräsident am Frankophonie-Gipfel

Bundespräsident am Frankophonie-Gipfel
Der Frankophonie-Gipfel tagt am 26. und 27. November in der madagassischen Hauptstadt Antananarivo und ist dem Thema «Gemeinsames Wachstum und verantwortungsbewusste Entwicklung: Bedingungen für Stabilität in der Welt und im französischsprachigen Raum» gewidmet. Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann vertritt die Schweiz an diesem Gipfel, der alle zwei Jahre stattfindet.

Ban Ki-moon in Bern

 Bundespräsident empfängt UNO-Generalsekretär zum Abschiedsbesuch

Bundespräsident empfängt UNO-Generalsekretär zum Abschiedsbesuch
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und seine Gattin Ban Soon-taek haben der Schweiz am Dienstag, 4. Oktober, einen Abschiedsbesuch abgestattet. Bundespräsident Schneider-Ammann bedankte sich beim scheidenden UNO-Generalsekretär für dessen zehnjähriges Engagement an der Spitze der Weltorganisation. Zur Sprache kamen zudem aktuelle Herausforderungen und die Beziehungen zwischen der Schweiz und der UNO.

“High Level Week” der UNO

“High Level Week” der UNO | Bundespräsident spricht an der 71. Generalversammlung

Bundespräsident spricht an der 71. Generalversammlung
Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann hat heute an der 71.
Generalversammlung der UNO die Schweizer Ziele und Schwerpunkte
vorgestellt. In seiner Rede betonte er zudem die wichtige Rolle, die
eine florierende Wirtschaft für Stabilität und Sicherheit spielt. In New
York wird der Bundespräsident an verschiedenen Veranstaltungen
teilnehmen, so unter anderem an einem von US-Präsident Barack Obama
ausgerichteten Abendessen.

Schweiz - EU

Schweiz - EU

Begegnung in Zürich
Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann hat am 19. September in
Zürich mit dem Präsidenten der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, über
den Stand der Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen
Union (EU) gesprochen. Weiteres Thema war  die Umsetzung des
Zuwanderungsartikels 121a Bundesverfassung.

Liebe Lernende

In diesen Tagen beginnt Ihr Eure Lehre, zusammen mit Tausenden anderen jungen Menschen in der Schweiz. Dazu gratuliere ich Euch ganz herzlich!

Der erste Arbeitstag ist etwas ganz Besonderes: Sicher freut Ihr Euch, wahrscheinlich seid Ihr ein wenig nervös. Und vielleicht fragt sich der eine oder andere, ob er die neue Herausforderung meistern kann.

Ich kann mich gut an meinen eigenen Start ins Berufsleben erinnern. Das war 1977, vor fast vierzig Jahren. Zwar hatte ich schon früher eigenes Geld verdient, zum Beispiel als Tourenführer in den Bergen. Aber trotzdem war ich beim Einstieg bei Oerlikon-Bührle «gwundrig», was mich erwartete. Ich wollte etwas leisten – und viel erreichen. Endlich würde ich als Elektroingenieur zeigen können, dass ich nicht nur die graue Theorie beherrschte! Der Start selber war dann aber ein wenig enttäuschend: Es gab keine ermunternden Worte, kein spezielles Willkommen.

Als ich später Firmenchef in Langenthal war, machte ich es anders: Jedes Jahr ­haben wir den gut 30 jungen Frauen und Männern, welche bei uns die Lehre ­begannen, einen speziellen Start bereitet. Ich begrüsste alle mit einem Handschlag, und Verwandte und Mitarbeiter empfingen jeden Lernenden mit donnerndem Applaus.

Einen solchen Applaus mit Handschlag möchte ich Euch allen, liebe Jugendliche, heute mit diesem offenen Brief mitgeben. Ihr erhaltet mit der Lehre eine grosse Chance – nutzt sie! Ihr habt dabei viel Unterstützung: Eure Berufsbildner und ­Lehrer ebenso wie die Arbeitskolleginnen und -kollegen geben Euch ihre Erfahrung und ihr Wissen weiter. Ihnen allen danke ich an dieser Stelle herzlich.

Die Berufsbildung ist ein Trumpf der Schweiz: Alle haben die Chance auf eine ­Spitzenausbildung. Dank ihr haben wir fast keine Jugendarbeitslosigkeit. Das muss so bleiben – dies ist eine der wichtigsten Aufgaben der Politik.

Liebe Lernende: Mit der Lehre stehen Euch für eine spannende Karriere viele ­Türen offen, dank unserem offenen Bildungssystem auch über die erste Ausbildung ­hinaus. Ich wünsche Euch allen Freude und Erfolg – und Durchhaltewillen, wenns einmal nicht so gut läuft. Setzt Euch ein, habt Spass, lernt Euren späteren Beruf mit Begeisterung. Euer Engagement lohnt sich. Viel Glück! Ich bin stolz auf Euch!

Euer

Johann N. Schneider-Ammann
Bundespräsident

Offener Brief - publiziert im "BLICK" vom 20.08.2016

Eidgenössisches Schwingfest Estavayer 2016

Eidgenössisches Schwingfest Estavayer 2016 - Der Bundespräsident gratuliert dem Schwingerkönig

Der Bundespräsident gratuliert dem Schwingerkönig
Der Eidgenössische Schwingerkönig heisst Glarner Matthias. Nachdem Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann am Sonntag am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer dem Schlussgang beigewohnt hatte, gratulierte er dem Sieger zu seiner hervorragenden Leistung.

Bundespräsident empfängt Auslandschweizerkinder

Bundespräsident empfängt Auslandschweizerkinder

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann hat am 18. August 2016 rund 40 Auslandschweizerkinder empfangen. Die Schweiz sei stolz auf ihre Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, sagte er. Er zeigte ihnen das Bundesratszimmer und erläuterte ihnen die Bedeutung der Demokratie. Der Bundespräsident forderte die Kinder und Jugendlichen dazu auf, sich einzusetzen und mitzureden. Das sei gelebte Demokratie.

Treffen zwischen Bundespräsident und brasilianischem Aussenminister Serra

Das Treffen mit dem brasilianischen Aussenminister José Serra stand im Zeichen der laufenden Diskussionen über ein Freihandelsabkommen EFTA-Mercosur. Ebenfalls zur Sprache kamen Steuer- und WTO-Fragen. Bundespräsident Schneider-Ammann und der brasilianische Aussenminister bezeichneten das Gespräch als sehr konstruktiv. Neben dem Thema EFTA-Mercosul und WTO sollen auch die bilateralen Beziehungen intensiviert werden.

Treffen zwischen Bundespräsident und kolumbianischem Präsident Santos

Treffen zwischen Bundespräsident und kolumbianischem Präsident Santos

Als erster Schweizer Bundespräsident hat Johann N. Schneider-Ammann Kolumbien einen offiziellen Besuch abgestattet. Er wurde am Mittwoch, 3. August, in Bogotá vom kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos empfangen. Im Zentrum der Gespräche standen die wirtschaftliche Zusammenarbeit und der Friedensprozess. Schneider-Ammann bekräftigte, die Schweiz werde Kolumbien auch weiterhin begleiten und unterstützen.

1. August Ansprache von Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger 

Die Schweiz hat viele Stärken: Familie und Arbeit, Menschlichkeit und Spitzenleistung, Heimat und Offenheit, Tradition und Moderne. Die ETH Lausanne bringt diese Vielfalt zum Ausdruck. Als Hochschule mit Weltruf ist sie ein Aushängeschild für die Schweiz. 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Der 1. August ist ein guter Tag, um über die Chancen nachzudenken, die unser Land uns bietet. Ich nenne heute drei: Bildung, Innovation und Unabhängigkeit. Alle drei sind Schlüssel zu Wohlstand und Perspektiven. Zuerst zur Bildung; für mich ist sie die Basis des Erfolgs: Bei uns hat jedes Kind die Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu entfalten. Dank dem offenen Bildungsweg mit Berufslehre, Fachhochschulen und Universitäten kann jeder weit kommen. Wer hier ausgebildet wird, hat beste Startvoraussetzungen. Das macht die Schweiz zum Chancenland. 

Der zweite Schlüssel ist die Innovation: Unserem schönen Land fehlen die Bodenschätze, die anderen Reichtum bringen. Daraus haben wir eine Stärke gemacht: Wir sind nie zufrieden, sondern entwickeln immer Neues, noch Besseres. Das sichert unsere Arbeitsplätze. Danke, dass Sie alle Ihren Beitrag dazu leisten! 

Drittens liegt mir unsere Unabhängigkeit am Herzen. Wir wollen unsere Geschicke selber steuern. Zur Unabhängigkeit gehören aber auch die Offenheit und gute Beziehungen in alle Welt. So verdienen wir jeden zweiten Franken im Ausland. Der bilaterale Weg verbindet uns auf Augenhöhe mit der EU – ihn müssen wir bewahren. Und es gibt keine Unabhängigkeit ohne Sicherheit, Die schrecklichen Auswüchse von Gewalt in den letzten Wochen und Monaten zeigen: Wir müssen mehr denn je zusammenhalten und unsere Freiheit und Sicherheit verteidigen Und wir engagieren uns über Europa hinaus humanitär und mit guten Diensten. Dank all dem ist die Schweiz nicht einfach ein winziger Fleck auf der Weltkarte, sondern ein erfolgreiche und geschätzte Partnerin. 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger

Ein Land, drei starke Pfeiler: Bildung, Innovation und Unabhängigkeit. Das ist meine Botschaft zum 725. Geburtstag der Schweiz: Unser Land bietet jedem und jeder hervorragende Chancen. Seien wir dankbar dafür. Und vor allem: nutzen wir sie. Wir alle. Sie und ich. Jeden Tag. Dann können wir positiv in die Zukunft schauen. 

Ich wünsche Ihnen eine schöne Bundesfeier.

Asia-Europe Meeting - Bundespräsident Schneider-Ammann an 20-Jahr-Jubiläum des ASEM

Asia-Europe Meeting - Bundespräsident Schneider-Ammann an 20-Jahr-Jubiläum des ASEM

Zum Abschluss seiner Asien-Reise hat Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann am 11. Gipfeltreffen des ASEM (Asia-Europe Meeting) in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator teilgenommen. Der Gipfel war den Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des ASEM gewidmet und betonte die Partnerschaft zwischen Asien und Europa sowie die Vernetzung der Kontinente.

Schweiz-Südkorea - Treffen mit Präsidentin Park bei offiziellem Besuch in Südkorea

Schweiz-Südkorea - Treffen mit Präsidentin Park bei offiziellem Besuch in Südkorea

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann ist im Rahmen eines offiziellen Besuchs in Südkorea am Mittwoch, 13. Juli, mit Präsidentin Park Geun-hye zusammengekommen. Beide Seiten würdigten die bilateralen Beziehungen, die sich in den letzten Jahren in vielen Bereichen intensiviert haben und loteten das Potential aus für vermehrte Kooperation in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation.

Schweiz-Singapur - Präsidialbesuch mit Blick auf Jubiläum der bilateralen Beziehungen

Schweiz-Singapur - Präsidialbesuch mit Blick auf Jubiläum der bilateralen Beziehungen

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann ist am Dienstag, 12. Juli, von Singapur zu einem Staatsbesuch empfangen worden. Das ist Ausdruck der engen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Singapur und erfolgt im Vorfeld des 50-jährigen Jubiläums der bilateralen Beziehungen 2017. Der Bundespräsident führte offizielle Gespräche unter anderem mit Präsident Tony Tan Keng Yam und mit Premierminister Lee Hsien Loong.

Einweihung des neuen Gotthardtunnels

Der Gesamtbundesrat hat am 1. Juni 2016 unter der Leitung von Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann an den Einweihungsfeierlichkeiten des neuen Gotthard-Eisenbahntunnels teilgenommen. Zu diesem Anlass empfing er den französischen Präsidenten François Hollande, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, den liechtensteinischen Regierungschef Adrian Hasler, den italienischen Ministerpräsidenten Mateo Renzi sowie den österreichischen Bundeskanzler Christian Kern.


Der Bundespräsident bei der IAO

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann hat am Montag, 30. Mai 2016 ein Zusammenarbeitsabkommen mit der IAO unterzeichnet. In seiner Rede vor dem Plenum rief er dazu auf, die Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen anzugehen und sich für Rahmenbedingungen einzusetzen, die die Schaffung von menschenwürdigen Arbeitsplätzen fördern.


Bundespräsident trifft den Papst in Rom

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann hat am Samstag den Papst im Vatikan getroffen. Themen des Gespräches mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche und anschliessend mit Erzbischof Paul R. Gallagher, dem Aussenminister des Vatikans, waren unter anderem die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Heiligen Stuhl und die Flüchtlingsfrage. Am Tag zuvor hatte der Bundespräsident an der Vereidigung der Päpstlichen Schweizergarde teilgenommen.


Staatsbesuch in China

Novartis-Forschungszentrum Shanghai

Swiss Center Shanghai

Parteisekretär Han Zheng in Shanghai

Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping
Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann ist im Rahmen der Einladung zum Staatsbesuch am Freitag, 8. April, in Peking mit Chinas Staatschef Xi Jinping zusammengekommen. Die beiden Seiten verständigten sich auf eine „Innovative Strategische Partnerschaft“. Damit erhalten die schweizerisch-chinesichen Beziehungen eine neue Dimension und eine neue Dynamik.

Parlamentspräsident Zhang Dejiang

Sino Swiss Economic Forum Beijing

Handelsminister Gao Hucheng

Auftakt der China-Reise des Bundespräsidenten
Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann ist von der Volksrepublik China zu einem Staatsbesuch eingeladen. Diese Reise bietet die Gelegenheit, die in den vergangenen Jahren erfolgreich entwickelten bilateralen Beziehungen weiter zu vertiefen. Zum Auftakt der politischen Gespräche kam der Bundespräsident am Donnerstag, 7. April, in der Grossen Halle des Volkes mit Premierminister Li Keqiang zusammen.


Atomgipfel: Gegen den Schmuggel von nuklearem Material

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann vertrat die Schweiz am Atomgipfel in Washington. Ziel des zweitägigen Treffens waren weitere Schritte der internationalen Gemeinschaft gegen den Schmuggel von nuklearem Material und die Gefahr eines nuklearen Terroranschlags. Beim Nuclear Security Summit 2016 handelte es sich um den vierten und letzten Gipfel in einem Prozess, der 2010 von US-Präsident Barack Obama in Washington lanciert und 2012 in Seoul und 2014 in Den Haag mit weiteren Gipfeltreffen fortgesetzt wurde.


Attentate von Brüssel - Stellungnahme von Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann


Besuch des marokkanischen Parlamentspräsidenten

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann hat den Präsidenten des marokkanischen Repräsentantenhauses Rachid Talbi Alami am Mittwoch, 2. März, zu einem Höflichkeitsbesuch empfangen. Die Schweiz und Marokko nahmen vor 60 Jahren unmittelbar nach der Unabhängigkeit Marokkos diplomatische Beziehungen auf. Parlamentspräsident Alami weilt für einen offiziellen Besuch auf Einladung von Nationalratspräsidentin Christa Markwalder in der Schweiz


Präsidialbesuch in der iranischen Hauptstadt Teheran

Bundespräsident Schneider-Ammann und der iranische Präsident Hassan Rohani vereinbaren eine Road Map zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen. Sie setzt den Rahmen für die künftige Zusammenarbeit und sieht einen regelmässigen politischen Austausch zwischen der Schweiz und dem Iran vor.


Bundespräsident Schneider-Ammann an Syrien-Konferenz in London

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann hat die Schweiz am 4. Februar in London an der Geberkonferenz für Syrien vertreten. Die Schweiz stellt dieses Jahr angesichts der immensen Herausforderungen 50 Millionen Franken für die Opfer der Syrienkrise bereit. Rund die Hälfte der Hilfe wird in Syrien selber eingesetzt, die andere Hälfte dient der Unterstützung von Betroffenen in den Nachbarländern. An der Syrien-Konferenz waren rund 30 Länder auf Ebene Staats- oder Regierungschef vertreten. Den niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte und den schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven traf Bundespräsident Schneider-Ammann am Rande der Konferenz zu bilateralen Gesprächen.


Bundespräsident Schneider-Ammann an Grundsteinlegung für neues Biogen-Werk

Am 29.01.2016 fand der feierliche Spatenstich für das neue Werk der Firma Biogen in Luterbach (SO) statt. Das US-amerikanische Pharmazie-Unternehmen investiert über eine Milliarde Franken und schafft rund 400 Arbeitsplätze. Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann dankte in seiner Ansprache allen Beteiligten: „Sie setzen ein wichtiges Signal, dass unser Land ein starker und attraktiver Wirtschaftsstandort ist und bleibt.“ Angesichts der Frankenstärke und der Unsicherheiten über die Fortführung des Bilateralen Wegs sei es zentral, die Schweizer Trümpfe wie den liberalen Arbeitsmarkt, die starke Sozialpartnerschaft und das hervorragendes Bildungs- und Forschungssystem zu pflegen.


Besuch beim österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann hat am 28. Januar in Wien den österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer und den Vizekanzler, Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner getroffen. Im Zentrum der Gespräche standen die bilateralen Beziehungen und die Schweizer Europapolitik sowie die Migration und die Integration von Flüchtlingen.


Arbeitsgespräch mit EU-Kommissionspräsident Juncker in Brüssel

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann hat anlässlich seiner ersten Auslandreise als Präsident am 15. Januar 2016 EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel getroffen. Die im vergangenen Jahr begonnenen Konsultationen über das Freizügigkeitsabkommen und die Verhandlungen und Gespräche zu weiteren offenen Fragen werden intensiv fortgesetzt.


Neujahrsempfang des Diplomatischen Corps

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann hat die Neujahrswünsche der Berner Behörden sowie der Angehörigen des Diplomatischen Corps entgegen genommen. Traditionsgemäss formulierte am Neujahrsempfang der Apostolische Nuntius, S.E. Mgr Thomas Edward Gullickson, als Doyen des Diplomatischen Corps in einer Rede im Namen des gesamten Diplomatischen Corps die Glückwünsche. In seiner Antwort skizzierte der Bundespräsident die politischen Prioritäten der Eidgenossenschaft im Jahre 2016 und überbrachte den Angehörigen des Diplomatischen Corps und den Staaten, die sie vertreten, die besten Wünsche des Bundesrates und der Schweizer Bevölkerung.


Neujahrsansprache von Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann




Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Ich stehe am Rhein, auf Schweizer Boden, an der Grenze zu unseren Nachbarn.

Der Rheinhafen und die Stadt Basel wiederspiegeln typische Schweizer Eigenschaften: Souverän, mitten in Europa, wirtschaftlich verbunden mit der Welt.

Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sind auf engstem Raum vereint. Ein solches Fundament ist wichtig. Gerade jetzt, da wir besonders  gefordert sind:

Im vergangenen Jahr ist manches geschehen, das uns verunsichert.

Zuerst hat der starke Franken viele Betriebe erschüttert. Und zuletzt haben uns Terror, Flüchtlingsströme und Konflikte gezeigt, wie schnell aus Risiken Dramen werden.

Wir müssen unsere Sicherheit und unsere Freiheit mit aller Entschlossenheit verteidigen. Das ist noch wichtiger geworden.

Und es ist unsere humanitäre Pflicht, im Rahmen unserer Möglichkeiten als Kleinstaat die Not von an Leib und Leben bedrohten Flüchtlingen zu lindern. Wer bei uns Schutz findet, hat unsere Regeln zu respektieren.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Wenn es ringsum brodelt, tut man gut daran, sich auf seine Stärken zu besinnen. Wir haben einzigartige Stärken:

Kein Land ist wettbewerbsfähiger und innovativer als die Schweiz.

Wir haben ein hervorragendes duales Bildungssystem.

Der Staat wird nicht von Schulden blockiert.

Dank dem haben fast alle in unserem Land eine Arbeit – und damit eine Perspektive.

Sie alle tragen jeden Tag zu diesem Leistungsausweis bei. Als Mensch, als Bürger, in der Gesellschaft, im Beruf.

Wir haben das Privileg, in Freiheit, Sicherheit und Wohlstand zu leben. Das ist nicht selbstverständlich. Was tun, damit das so bleibt?

Wir müssen gemeinsam dringende Hausaufgaben machen, die nicht nur angenehm sind. Nötig ist, dass wir dabei auch  einmal über unsere Schatten springen. Denn nur Geschlossenheit gibt Durchschlagskraft.

Ich nenne drei Aufgaben:

  • Erstens: Sichern wir den bilaterale Weg und damit unsere Souveränität! Wirtschaftliche und politische Offenheit gegenüber der Welt
    ist seit jeher unsere selbstbewusste und erfolgreiche Devise.
  • Zweitens: Starke Unternehmen sind der beste Garant für Arbeitsplätze. Und Arbeitsplätze sind die Basis für soziale Sicherheit und Wohlstand. Noch gehört die Schweiz zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Ländern.
    Sorgen wir mit freiheitlichen Rahmenbedingungen dafür, dass das so bleibt.  «Gemeinsam für Jobs und unser Land» – das war und ist deshalb mein Motto. 
  • Drittens braucht es Mut, um überfällige Reformen rechtzeitig umzusetzen. Ich denke beispielsweise an die Altersvorsorge – denn die AHV betrifft uns alle, jung und alt.

Und noch etwas ist mir wichtig: Wieder mutiger vom Vertrauen aus zu denken, statt vom Misstrauen. Und mehr zu ermöglichen, statt immer mehr zu verbieten.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Die Schweiz steht gut da. Wir können unsere Herausforderungen aus einer Position der Stärke heraus meistern. Aber nur, wenn wir die Reihen schliessen.

Ich stehe mit aller Kraft dafür ein, dass Lösungen im Interesse des Landes gelingen. Zusammen mit dem Bundesrat, zusammen mit dem Parlament und zusammen mit Ihnen.  

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein gutes neues Jahr.


Offizielles Bundesratsfoto 2016 erschienen

Bern, 01.01.2016 - Das Bundesratsfoto 2016 zeigt den Bundesrat in einer Werkplatz-Umgebung. Die Komposition entspricht den Wünschen von Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann. Für den Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung ist es eine zentrale Aufgabe der Politik, gute Rahmenbedingungen für die Sicherung von Arbeitsplätzen und Wohlstand zu schaffen. Realisiert wurde das Bild von Edouard Rieben und Nina Líška Rieben. Erstmals auf dem Bild zu sehen sind der neu gewählte Bundesrat Guy Parmelin und der neue Bundeskanzler Walter Thurnherr.

Das Bundesratsfoto mit dem Gruppenbild auf der Vorder- und den Einzelporträts auf der Rückseite wurde in einer Auflage von 60‘000 Exemplaren gedruckt. Ab 4. Januar liegt es an den Logen des Bundeshauses und im Polit-Forum Käfigturm in Bern auf. Das Gruppenbild und die Einzelfotos können heruntergeladen und bestellt werden unter www.admin.ch. Dort sind auch Informationen zur Entstehung des Bunderatsfotos zu finden.


Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann ist am 9. Dezember 2015 von der Vereinigten Bundesversammlung zum Bundespräsidenten für das kommende Jahr gewählt worden.

Seit der Entstehung des modernen Bundesstaates ist er das 98. Mitglied des Bundesrates in diesem Amt. Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) fungiert 2016 als Präsidialdepartement, eine Rolle, die es zuletzt 2010 innehatte. Anlässlich seiner Wahl zum Bundespräsidenten 2016 gab Bundesrat Schneider-Ammann bekannt, welche Schwerpunkte er in seinem Präsidialjahr setzen möchte.

Sein Motto „Gemeinsam für Jobs und unser Land“ unterstreicht das Engagement für eine hohe Beschäftigung und damit eine Perspektive für alle. In seiner Rede vor der Vereinigten Bundesversammlung betonte der WBF-Vorsteher, unser Land stehe vor grossen Herausforderungen. Er werde sich mit voller Energie und Begeisterung für die Bündelung der Kräfte einsetzen – zur Bewahrung von Wohlstand, Sicherheit, Freiheit und Souveränität.

Letzte Änderung 23.12.2016

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