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MedienmitteilungVeröffentlicht am 20. März 2026

Bundesrat bestätigt Partnerschaft mit vier UNO-Organisationen

Bern, 20.03.2026 — Der Bundesrat führt die Zusammenarbeit mit vier UNO-Organisationen bei der Umsetzung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung fort. Er beschloss an seiner Sitzung vom 20. März 2026, das Entwicklungsprogramm (UNDP), den Bevölkerungsfond (UNFPA), das Kinderhilfswerk (UNICEF) und die Einheit der UNO für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen (UN Women) von 2026 bis 2028 mit jährlich rund 70 Millionen Franken zu unterstützen. Neben der wirksamen Umsetzung der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 stärkt die Partnerschaft mit den UNO-Organisationen auch das internationale Genf.

Die vier UNO-Organisationen tragen wesentlich zur Armutsbekämpfung, Gesundheitsförderung, Gleichstellung der Geschlechter und zum Schutz der Kinderrechte bei. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 sowie der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Die vom Bundesrat beschlossenen Beiträge dienen zugleich als strategisches Instrument der Aussen- und Entwicklungspolitik der Schweiz zur Förderung einer stabilen und nachhaltigen Weltordnung.

Die vier Organisationen sind fest im internationalen Genf verankert. So verfügt UNDP seit 2014 über ein Verbindungsbüro in Genf, das kürzlich verstärkt wurde. UN Women ist seit 2016 mit einem Büro in Genf präsent, das den Schwerpunkt auf humanitäre Hilfe und Menschenrechte legt. 2019 richtete UNFPA sein humanitäres Büro in Genf ein und etablierte sich seither als unverzichtbarer Akteur im internationalen Genf. Auch UNICEF ist mit einem humanitären Büro in Genf vertreten.