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MedienmitteilungVeröffentlicht am 11. September 2026

Staatssekretärin Martina Hirayama vertritt die Schweiz am Internationalen Weltraumgipfel in Paris

Bern, 11.09.2026 — Der auf Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron organisierte Internationale Weltraumgipfel fand am 9. und 10. September 2026 in Paris statt. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Militär und Zivilgesellschaft tauschten sich über gemeinsame Visionen und Handlungsansätze zu zentralen Fragen im Zusammenhang mit der zunehmenden Nutzung des Weltraums aus. Die Schweiz wurde durch Staatssekretärin Martina Hirayama vertreten.

Ziel des Gipfels war es, einen «offenen und direkten Dialog» über die Herausforderungen und die Zukunft der Raumfahrt zu fördern. Der Raumfahrtsektor hat in den letzten Jahren einen grundlegenden Wandel durchlaufen. Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen und weiter beschleunigen. Auf dem Programm standen Gespräche über die zunehmende Nutzung erdnaher Umlaufbahnen, die Entwicklung von wirtschaftlichen Aktivitäten im Weltraum, wichtige wissenschaftliche Themen, die Erforschung des Mondes sowie die Förderung von Nachwuchstalenten. Der Gipfel unterstreicht die grosse Bedeutung des Weltraums, seine globale Dimension und seine Komplexität.

Die Schweiz setzt sich für ein starkes Europa in der Raumfahrt ein

Staatssekretärin Martina Hirayama nahm an den Gesprächen des Gipfels teil. In ihren Beiträgen unterstrich sie die Bedeutung der Wissenschaft und der internationalen Zusammenarbeit. Sie betonte, dass Europa derzeit starke Kapazitäten benötige, um resilienter zu werden und ein verlässlicher internationaler Partner zu bleiben. Die Schweiz unterstützt die Europäische Weltraumorganisation ESA und den Aufruf zu verstärktem Engagement in den Bereichen Exploration und Weltraumtransport. Darüber hinaus eröffnet die zunehmende Bedeutung des Privatsektors neue Perspektiven. Oberstes Ziel bleibt es, einen konkreten Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger sowie für unsere Gesellschaft zu schaffen, unter Einhaltung der geltenden internationalen Regeln und Rahmenbedingungen.

Während des Gipfels führte Staatssekretärin Martina Hirayama mehrere bilaterale Gespräche.

Die Schweiz engagiert sich seit Jahrzehnten in der Raumfahrt

Die Schweiz ist Gründungsmitglied der ESA und beteiligt sich seit 1975 aktiv an nahezu all ihren Programmen. Ihre Raumfahrtaktivitäten führt sie hauptsächlich im Rahmen der ESA durch. Schweizer Unternehmen und Forschungseinrichtungen leisten wichtige technische und wissenschaftliche Beiträge zu den Missionen der ESA. Auch die Schweizer Bevölkerung profitiert im Alltag davon. Grundlegende Dienstleistungen wie Wettervorhersagen oder Katastrophenwarnungen, aber auch Anwendungen wie Navigation und Telekommunikation basieren auf satellitengestützten Infrastrukturen.