14 Professorinnen und Professoren an den beiden ETH ernannt

Zürich, 22.05.2015 - Der ETH-Rat hat auf Antrag des Präsidenten der ETH Zürich, Prof. Dr. Lino Guzzella, und des Präsidenten der EPFL, Prof. Dr. Patrick Aebischer, an seiner Sitzung vom 20./21. Mai insgesamt 14 Personen zur Professorin oder zum Professor ernannt, den Rücktritt von acht Professorinnen und Professoren mit Verdankung zur Kenntnis genommen und einen Professorentitel verliehen.

Ernennungen ETH Zürich

Prof. Dr. Martin Ackermann (*1971), zurzeit ausserordentlicher Professor an der ETH Zürich, zum ordentlichen Professor für Molekulare Mikrobielle Ökologie. Martin Ackermann erforscht Fragestellungen im Grenzbereich zwischen molekularer Mikrobiologie und Evolutionsökologie. Dabei hat er sich als eine der weltweit führenden Kapazitäten in der experimentellen mikrobiellen Evolution etabliert. So zeigte er beispielsweise auf, wie molekulare Zufallsprozesse in einer genetisch gleichförmigen Gruppe von Bakterien Vielfalt hervorrufen können, was für das Verständnis krankheitserregender Bakterien unmittelbar relevant ist. Als Professor an der ETH Zürich und Gruppenleiter an der Eawag gelingt es Martin Ackermann, anwendungsorientierte und Grundlagenforschung gewinnbringend zu verbinden.

Prof. Dr. Niklas Beisert (*1977), zurzeit ausserordentlicher Professor an der ETH Zürich, zum ordentlichen Professor für Mathematische Physik. Niklas Beisert hat mit seinen Berechnungsmethoden auf den Gebieten Quantenfeldtheorie, Stringtheorie und Symmetrien weltweite Anerkennung erhalten. Er beschäftigt sich mit maximal supersymmetrischen Eichtheorien, die in einem gewissen Grenzbereich eine zusätzliche integrable Symmetrie zu besitzen scheinen. Unter Benützung dieser vermuteten Symmetrie ist es ihm gelungen, exakte nicht-triviale Voraussagen über das Energiespektrum dieser supersymmetrischen Eichtheorien zu machen. Mit der Berufung von Niklas Beisert zum ordentlichen Professor festigt das Departement Physik seine weltweit anerkannte Spitzenposition im Bereich der mathematischen Physik.

Prof. Dr. Srđan Čapkun (*1976), zurzeit ausserordentlicher Professor an der ETH Zürich, zum ordentlichen Professor für Informatik. Srđan Čapkun beschäftigt sich mit der Netzwerksicherheit, welche die Sicherheit des Internets und die Sicherheit in drahtlosen Netzwerken umfasst. Er hat substanzielle Beiträge zu wichtigen Problemen geleistet, etwa zur Verifikation auf Distanz oder zur Lokalisierung und Entstörung. Dazu müssen die Meldungen im Nanosekundenbereich verarbeitet werden können, was er mit dem Bau einer speziellen Hardware erreicht hat. Die Arbeit von Srđan Čapkun findet Eingang in zahlreiche praktische Anwendungen, etwa bei der Entwicklung von Herzschrittmachern. Sein Forschungsbereich füllt eine Lücke des Departements Informatik und hat die Position eines strategischen Schlüsselbereichs.

Prof. Dr. Patrick Cheridito (*1969), zurzeit Associate Professor an der Princeton University in New Jersey, USA, zum ordentlichen Professor für Versicherungsmathematik. Patrick Cheridito forscht im Bereich der stochastischen Finanzmathematik und hat eine Reihe von bedeutenden Arbeiten in der modernen Risikotheorie, der Theorie der stochastischen Prozesse und der Bewertungstheorie von Finanztiteln publiziert. Darüber hinaus gelingt es ihm, wichtige praktische Fragestellungen überzeugend zu lösen, was ihn zu einem gefragten Ansprechpartner für die Schweizer Finanzindustrie macht. Mit der Berufung von Patrick Cheridito baut die ETH Zürich ihre erfolgreiche Tradition auf dem Gebiet der Versicherungs- und Finanzmathematik aus.

Dr. Margarita Chli (*1983), zurzeit Chancellor’s Fellow und Tenure-Track-Lecturer an der School of Informatics der University of Edinburgh, Grossbritannien, zur Assistenzprofessorin für Computervision für Robotik. Margarita Chlis Forschung auf dem Gebiet der visuellen Roboternavigation für die autonome Lokalisierung und das Erstellen von Umgebungsplänen ist weltweit anerkannt. So war sie an der Realisierung des ersten vollautonomen Flugs eines kleinen Helikopters mit Onboard-Lokalisierung und Mapping beteiligt, der nur mit einer Kamera und einem Inertialsensor navigiert wurde. Ihre Ansätze haben zu Zusammenarbeiten mit renommierten Unternehmen geführt. Mit der Berufung von Margarita Chli kann die ETH Zürich ihre führende Position auf dem Gebiet der Robotik ausbauen.

Prof. Dr. Katrien De Bock (*1980), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessorin an der Katholieke Universiteit (KU) Leuven, Belgien, zur ausserordentlichen Professorin für Bewegung und Gesundheit. Katrien De Bock beschäftigt sich mit muskulären Anpassungsvorgängen an körperliches Training. Ihre Gruppe untersucht, wie das Training die Entstehung neuer Blutgefässe im Muskel reguliert und wie die Verfügbarkeit von Sauerstoff und Nährstoffen unter anderem die Insulinempfindlichkeit beeinflusst. Dies ist besonders wichtig, um Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht und Diabetes vorzubeugen. Mit der Berufung von Katrien De Bock, deren Professur durch die Wilhelm-Schulthess-Stiftung für zehn Jahre unterstützt wird, stärkt die ETH Zürich die Forschung auf diesem zukunftsweisenden Gebiet.

Prof. Dr. Christian Franck (*1973), zurzeit Assistenzprofessor an der ETH Zürich, zum ausser­ordentlichen Professor für Hochspannungstechnik. Christian Franck forscht mit grossem Erfolg auf dem Gebiet der Schalter und der Schaltersimulation. Mit seinen Arbeiten im Bereich Stromunterbrechung, Strombegrenzung und Gasisolation nimmt er einen prominenten Platz in der internationalen Forschung ein und gilt als innovativer Entwickler von neuen technischen Lösungen. Mit der Berufung von Christian Franck zum ausserordentlichen Professor erweitert das Departement für Informationstechnologie und Elektrotechnik die Forschungs­kompetenz in einer Fachrichtung, die für die elektrische Energieversor­gung von grosser Bedeutung ist.

Prof. Dr. Siddhartha Mishra (*1980), zurzeit ausserordentlicher Professor an der ETH Zürich, zum ordentlichen Professor für Angewandte Mathematik. Siddhartha Mishra forscht und lehrt auf den Gebieten der numerischen Analyse, des wissenschaftlichen Rechnens sowie der Lösung von Systemen hyperbolischer Erhaltungsgleichungen. Diese Arbeiten spielen bei Hyperschall- und Mehrphasen­strömungen, Verbrennung, Plasmasimulation und Magnetohydrodynamik eine zentrale Rolle und werden unter anderem in der Astrophysik und der Kernfusion angewendet. Siddhartha Mishra hat sich weltweit einen hervorragenden Ruf erarbeitet und leistet zudem wichtige Beiträge im strategischen Schwerpunkt Rechnergestützte Wissenschaften sowie bei der Swiss High Performance Computing Initiative.

Prof. Dr. Renato Renner (*1974), zurzeit ausserordentlicher Professor an der ETH Zürich, zum ordentlichen Professor für Theoretische Physik. Renato Renner beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer informationstheoretischer Methoden, die für Anwendungen in der Thermodynamik geeignet sind. So gelang es ihm, eine allgemeingültige Formel für die bei Rechenvorgängen produzierte Abwärme herzuleiten. Mit einem ähnlichen informationstheoretischen Ansatz konnte er auch neue Erkenntnisse zu den Grundlagen der Quantentheorie gewinnen. Renato Renner ist einer der weltweit führenden Theoretiker in den Quanteninformationswissenschaften seiner Generation. Sein Wirken leistet einen grossen Beitrag zur starken internationalen Position der ETH Zürich in diesem Gebiet.

Dr. Alessandro Sisto (*1986), zurzeit Postdoktorand an der ETH Zürich, zum Assistenzprofessor für Mathematik. Alessandro Sistos Arbeitsgebiet ist die Geometrische Gruppentheorie, ein Forschungsgebiet an der Schnittstelle zwischen Geometrie und Algebra. Eines seiner Hauptinteressen gilt verschiedenen Verallgemeinerungen der hyperbolischen Gruppen, die in der Geometrischen Gruppentheorie eine zentrale Stellung innehaben. In diesem Bereich nimmt er eine weltweit führende Rolle ein. Daneben hat er wichtige Beiträge zu zahlreichen weiteren Themen geleistet, darunter zu Zufallsbewegungen und zu Abbildungsklassengruppen. Mit Alessandro Sistos Berufung gewinnt die ETH Zürich einen sehr vielverspre­chenden und bestens vernetzten Nachwuchswissenschafter.

Dr. Fabian Walter (*1978), zurzeit Oberassistent an der ETH Zürich, zum Assistenzprofessor für Gletscherseismologie. Fabian Walter forscht zu verschiedenen Aspekten der Gletscherseismologie und zum Kalben von Gletschern. Seiner international anerkannten Forschung kommt bei der Beurteilung von Gletschergefahren wie etwa des Ausbruchs von Gletscherseen grosse Bedeutung zu. Er ergänzt mit seiner Forschungs- wie auch mit seiner Lehrtätigkeit die Aktivitäten der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie (VAW) im Bereich der physikalischen Glaziologie, im Speziellen der Gletscherseismologie, in idealer Weise. Mit der Berufung von Fabian Walter setzt die ETH Zürich neue Akzente in der Forschung zum Schutz vor Naturgefahren.

Dr. Melanie Zeilinger (*1982), zurzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen, Deutschland, zur Assistenzprofessorin für Intelligente Regelsysteme. Melanie Zeilinger beschäftigt sich mit Regelsystemen für grossangelegte verteilte und hochkomplexe Systeme in sich verändernden und unsicheren Umgebungen. Ein Ziel ihrer international stark vernetzten Forschung ist, das Potenzial der zur Verfügung stehenden Daten voll auszuschöpfen, um agile und hochleistungsfähige Controller für sicherheitskritische Systeme zu entwickeln. Melanie Zeilinger wird zukunftsträchtige Themen im Bereich der Intelligenten Regelsysteme in Forschung und Lehre der ETH Zürich einbringen und ihre führende Rolle auf diesem Gebiet stärken.

 

Ernennungen EPFL

Dr. Raffaella Buonsanti (*1981), zurzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lawrence Berkeley National Laboratory in Berkeley, USA, zur Tenure-Track-Assistenzprofessorin für Chemische Verfahrenstechnik. Raffaella Buonsanti beschäftigt sich mit der Synthese und mit photokatalytischen Anwendungen von Halbleitern, magnetischen Nanokristallen und hybriden Verbindungen von Metalloxiden. Weiter forscht sie zu mesoporösen Materialien, die Nanokristalle und Copolymere kombinieren. Ihre Arbeit eröffnet neue Möglichkeiten, hybride und multifunktionale Nanomaterialien bei photokatalytischen Prozessen zu verbinden, um Solarenergie in chemische Energie umzuwandeln. Raffaella Buonsanti wird an der EPFL Valais Wallis tätig sein und die internationale Position der Hochschule in wichtigen Themen stützen.

Prof. Dr. Kristina Schoonjans (*1968), zurzeit Titularprofessorin an der EPFL, zur ausserordentlichen Professorin für Life Sciences. Kristina Schoonjans beschäftigt sich mit dem Fett- und Kohlenhydrat­metabolismus. Die Erforschung der molekularen Basis, auf welcher Metaboliten Signale an metabolische Organe übermitteln, dient dazu, neue Mechanismen und Strategien gegen metabolische Störungen zu entdecken. So hat sie entdeckt, dass Gallensäure durch die Aktivierung des Rezeptors TGR5 den Energiestoffwechsel steigern kann. Ihre Arbeiten sind von enormer Bedeutung für die Medizin. Mit der Berufung von Kristina Schoonjans gelingt es der EPFL, Forschung und Lehre im Bereich Stoffwechsel weiter zu verstärken.

 

Verleihung des Titels «Professor»

Dr. Michael Stauffacher (*1965), leitender Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Departement Umweltsystemwissenschaften der ETH Zürich sowie Associate Professor Extraordinary an der Stellenbosch University, Südafrika, zum Titularprofessor der ETH Zürich. Michael Stauffacher konzentriert sich mit Erfolg auf sozialwissenschaftliche Umweltforschung, unter anderem zu den Themen nukleare Abfallentsorgung, Elektrizitätsversorgung nach Fukushima und nachhaltige Stadtentwicklung. Auch mit seinem grossen Engagement in der Lehre erbringt er wichtige Leistungen für die ETH Zürich.

 

Verabschiedungen ETH Zürich

Prof. Dr. Otto Cordero (*1978), zurzeit Assistenzprofessor für Mikrobielle Populationsbiologie, wird die ETH Zürich per Ende Juni 2015 verlassen. Er ist seit 2013 an der ETH Zürich tätig und befasst sich mit der Dynamik und Wechselwirkungen aquatischer Gemeinschaften von Mikroorganismen. Otto Cordero wurde auf eine Tenure-Track-Position an das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, USA, berufen.

Prof. Dr. Emanuela Del Gado (*1970), zurzeit Assistenzprofessorin für Mikrostruktur und Rheologie von Baumaterialien, wird die ETH Zürich per Ende Juni 2015 verlassen. Emanuela Del Gado ist seit 2006 an der ETH Zürich tätig und hat zur Entwicklung einer neuen Methode zur Untersuchung von Gläsern beige­tragen. Emanuela Del Gado wechselte bereits im Frühling 2014 als Tenure-Track-Assistenzprofessorin mit Teilzeit-Pensum an die Georgetown University in Washington, USA, und wird ab Juli ganz dort tätig sein.

 

Verabschiedungen EPFL

Prof. Dr. Michel Aguet (*1947), zurzeit ordentlicher Professor für Molekulare Onkologie, wird per 1. Juni 2015 in den Ruhestand treten. Michel Aguet leitete verschiedene Forschungsinstitute an Universitäten und in der Industrie, bevor er 2005 als ordentlicher Professor an die EPFL berufen wurde. Mit grossem Erfolg konzentrierte er sich auf die Erforschung von Zytokinen der Gruppe der Interferone. Als Leiter des Nationalen Forschungsschwerpunkts Molekulare Onkologie trieb er die Integration der Krebsforschung in Lausanne massgeblich voran und trug zum Aufbau des Swiss Cancer Center Lausanne bei. Darüber hinaus engagierte sich Michel Aguet in der Lehre sowie in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgremien.

Prof. Dr. Rémy Glardon (*1950), zurzeit ordentlicher Professor für Mechanische Produktionsverfahren, wird per 1. Oktober 2015 pensioniert werden. Rémy Glardon studierte und promovierte an der EPFL. Danach weilte er als Postdoktorand in den USA und war mehrere Jahre in der Industrie tätig, bevor er 1995 als ausserordentlicher Professor an die EPFL zurückkehrte. 1998 wurde er zum ordentlichen Professor berufen. In seiner Forschungsarbeit konzentrierte er sich auf die Konzeption, Konfiguration und strategische Führung der Wertschöpfungskette. Dabei modellierte und simulierte er die Produktion und die interne Logistik, was erlaubte, die Steuerung komplexer Systeme zu verbessern. Seine starke Vernetzung mit der Industrie setzte Rémy Glardon auch in der Lehre gewinnbringend ein.

Prof. Dr. Jean-Jacques Meister (*1950), zurzeit ordentlicher Professor für Experimentalphysik (biomedizinische Technik), wird per 1. August 2015 in den Ruhestand treten. Jean-Jacques Meister studierte und promovierte an der EPFL. Danach war er als Leiter eines Ingenieursbüro an der Entwicklung von nicht-invasiven Methoden zur Behandlung kardiovaskulärer Krankheiten beteiligt, bevor er 1990 an die EPFL berufen wurde. Seine Forschungsarbeit konzentrierte sich auf die zelluläre Biophysik und die kardiovaskuläre Biomechanik. Er trug massgeblich zum Aufbau des Instituts für die Physik biologischer Systeme an der EPFL bei. Darüber hinaus entwickelte Jean-Jacques Meister auf dem Gebiet der Biomechanik eine wichtige Zusammenarbeit mit japanischen Institutionen und engagierte sich in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgremien.

Prof. Dr. Georges Meylan (*1950), zurzeit ordentlicher Professor für Astrophysik, wird per 1. September pensioniert werden. Georges Meylan wurde 2004 nach einer beeindruckenden internationalen Karriere als ordentlicher Professor an die EPFL berufen. Sein Forschungsgebiet umfasst weite Bereiche der galaktischen und extragalaktischen Astrophysik sowie der beobachtenden Kosmologie. Er entdeckte einige der ersten Quasare, welche dem Phänomen des Gravitationslinseneffekts unterliegen. Dank seiner wissenschaftlichen Exzellenz wurde er in zahlreiche nationale und internationale Gremien berufen. Georges Meylan engagierte sich stets auch mit Erfolg in der Lehre und brachte die Faszination der Astronomie einem breiten Publikum näher.

Prof. Dr. Michel Rappaz (*1950), zurzeit ordentlicher Professor für Simulation von Mikrostrukturen und Materialprozesse, wird per 1. Oktober 2015 in den Ruhestand treten. Michel Rappaz studierte und promovierte an der EPFL. Ab 1984 leitete er die Gruppe für numerische Simulation im Labor für physikalische Metallurgie an der EPFL, 1990 wurde er zum Titularprofessor und 2003 zum ordentlichen Professor ernannt. Schwerpunkte seiner Forschung sind Erstarrungsvorgänge und Phasenübergänge. Indem er numerische Simulation mit experimenteller Arbeit verband, entwickelt er mit seiner Gruppe neue Ansätze, etwa Modelle zur Bildung körniger Strukturen. Für seine Forschungsarbeit erhielt Michel Rappaz zahlreiche renommierte Forschungspreise. Verschiedene seiner Entdeckungen wurden über ein von ihm gegründetes Unternehmen einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt.

Prof. Dr. Jacques Thévenaz (*1950), zurzeit ordentlicher Professor für Mathematik, wird per 1. September pensioniert werden. Seine Karriere führte Jacques Thévenaz von der Universität Genf über internationale Stationen nach Lausanne, wo er zuerst an der Universität forschte. Als Präsident der Abteilung Mathematik bereitete er den Wechsel des Fachbereichs von der Universität an die EPFL vor, wo er 2003 zum ausserordentlichen und 2007 zum ordentlichen Professor berufen wurde. Er konzentrierte seine Forschung unter anderem auf die Theorie der G-Algebra sowie auf die Klassifizierung endo-trivialer und endo-permutativer Module. Jacques Thévenaz war an der EPFL in verschiedenen leitenden Funktionen in seinem Departement tätig und wirkte auch in der Lehre mit viel Erfolg.

Der ETH-Rat verdankt die Leistungen der scheidenden Professoren und der scheidenden Professorin in Wissenschaft, Lehre und akademischer Verwaltung.


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Letzte Änderung 14.02.2019

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