Wirtschafts- und Wissenschaftsmission von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann nach China

Bern, 03.09.2018 - Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann reist vom 5. bis 9. September 2018 nach China. Begleitet wird er dabei von einer rund 50-köpfigen Delegation aus der Wirtschaft und Politik sowie der Bildungs-, Forschungs- und Innovationslandschaft Die Wirtschafts- und Wissenschaftsmission führt nach Peking und Shanghai. Ziel ist es, Kontakte mit der neugebildeten chinesischen Regierung zu knüpfen und zu pflegen sowie neue Prioritäten der Zusammenarbeit, namentlich in den Bereichen Bildung und Forschung sowie im Zusammenhang mit der «Belt and Road Initiative» (BRI), auszuloten. Der Bundesrat wird zudem am zehnjährigen Jubiläum von swissnex China teilnehmen.

Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) wird sich mit dem Vizepremier Hu Chunhua sowie verschiedenen Mitgliedern der chinesischen Regierung treffen, darunter voraussichtlich mit den Ministern für Wissenschaft und Technologie, Industrie sowie Handel. Auf der Agenda stehen dabei die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sowie die Zusammenarbeit im Bildungs-, Forschungs- und Innovationsbereich.

Ausserdem soll die Wirtschafts- und Wissenschaftsmission weitere Gelegenheiten zum Austausch mit Beobachtern der Entwicklung Chinas und Akteuren des Privatsektors sowie aus der chinesischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationslandschaft bieten. Eine Gelegenheit wird dabei das von der Schweizerisch-chinesischen Handelskammer SwissCham am 6. September in Peking ausgerichtete «Sino-Swiss Economic Forum» sein.

Einen weiteren Höhepunkt der Mission bildet schliesslich auch die zum zehnjährigen Jubiläum des swissnex China durchgeführte «Sino-Swiss Drone Night» am 7. September in Shanghai. swissnex China ist einer der weltweit fünf Standorte des Schweizer Netzwerks, das die internationale Vernetzung der Schweizer Akteure im Bereich Bildung, Forschung und Innovation sowie deren aktive Beteiligung am weltweiten Austausch von Wissen, Ideen und Talenten unterstützt.

China ist der bedeutendste, wirtschaftliche Partner der Schweiz in Asien. Das Handelsvolumen von 37 Milliarden Franken im Jahr 2017 (einschliesslich des Handels mit Edelmetallen) wird nur vom Handel mit der EU und den USA übertroffen. Neben Edelmetallen exportiert die Schweiz vor allem Pharmazeutika, Maschinen und Uhren nach China, während sie von dort ebenfalls Maschinen, Elektronik und Textilien bezieht. Mit über 21 Milliarden Franken ist China auch der wichtigste Investitionsstandort von Schweizer Unternehmen in Asien. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für gegenseitigen Handel und Investitionen werden nach der Vermeidung von Doppelbesteuerung und dem Schutz von Investitionen seit 2014 durch das bilaterale Freihandelsabkommen Schweiz-China gewährleistet.

Auch in der bilateralen Bildungs- und Forschungszusammenarbeit spielt China eine wichtige Rolle. Das von beiden Ländern gemeinsam lancierte bilaterale Programm zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit hat in den vergangenen zehn Jahren rund 300 Projekte unterstützt.

Über die Zusammenarbeit auf Bundesebene hinaus pflegen viele Schweizer Forschende und Forschungsinstitutionen regen Austausch mit ihren chinesischen Partnern, weshalb China in Asien einer unserer Hauptpartner für die Wissenschaftszusammenarbeit ist.Die «Belt and Road Initiative» (BRI) war bereits Thema während  der Wirtschaftsmission von Bundesrat Schneider-Ammann im Juli in Zentralasien. In China geht es nun darum, sich weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Schweizer Wirtschaft verfügt über spezialisiertes Knowhow, das sie in Projekte entlang der BRI einfliessen lassen kann.


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Letzte Änderung 21.12.2015

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