Jahresbericht 2018 zur internationalen Zusammenarbeit: Engagement für nachhaltige Entwicklung und ein stabiles internationales Umfeld

Bern, 11.06.2019 - 2018 lebten 700 Millionen Menschen in extremer Armut. 70 Millionen waren auf der Flucht. Die Schweiz engagiert sich für die Bekämpfung von Armut, die Bewältigung von globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel und für Frieden und Menschenrechte. Damit leistet die Schweiz einen wichtigen Beitrag für nachhaltige Entwicklung und ein stabiles internationales Umfeld. Dies zeigt der Jahresbericht 2018 zur internationalen Zusammenarbeit, den die Eidgenössischen Departemente für auswärtige Angelegenheiten EDA und für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) heute publiziert haben.

Der Menschheit ist es insgesamt noch nie so gut gegangen wie heute. Menschen leben besser, länger, gesünder und sicherer als je zuvor. Rund eine Milliarde in Entwicklungs- und Schwellenländern entkam in den letzten Jahrzehnten der Armut. Aber es gibt auch Rückschläge und gegenläufige Entwicklungen. 2018 lebten noch immer 700 Millionen Menschen in extremer Armut. 70 Millionen waren auf der Flucht. Hunderte Millionen Kinder in Subsahara-Afrika werden in den nächsten Jahren zusätzliche Jobs benötigen. Perspektivenmangel, Klimawandel und Wasserknappheit drohen unabsehbare Migrationsströme auszulösen.

Die Internationale Zusammenarbeit der Schweiz bleibt deshalb wichtig. Sie lindert Not und Armut, trägt zur Entwicklung von Menschen und Volkswirtschaften bei, fördert den Frieden und unterstützt den Umgang mit globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel. Damit trägt die Schweiz zu nachhaltiger Entwicklung und einem stabilen internationalen Umfeld bei.

Dank der Schweiz verfügt beispielsweise Indien seit 2018 über einen neuen Standard für Energieeffizienz bei Wohngebäuden. Der Bausektor und der Betrieb von Gebäuden sind weltweit für fast 40% aller CO2-Emissionen verantwortlich. Mit dem neuen Standard können bis 2030 mindestens 100 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Eine Verlangsamung des Klimawandels kommt allen zugute, auch der Schweiz.

In mehreren Ländern Nordafrikas unterstützte die Schweiz 2018 die Verbesserung von Fachkompetenzen junger Menschen. Solide Fachausbildungen sind wichtig, denn gut ausgebildete Mitarbeitende machen ihre Unternehmen wettbewerbsfähiger. Dadurch können sie wachsen und mehr qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Dies ist entscheidend, um Armut zu reduzieren und den Migrationsdruck zu senken.

In Nordmazedonien begleitete die Schweiz 2018 die Umsetzung von internationalen Verpflichtungen und nationalen Strategien zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Die Geschlechtergleichstellung ist eine wichtige Voraussetzung für den angestrebten EU-Beitritt, der Nordmazedonien Stabilität, Frieden und wirtschaftliche Perspektiven eröffnen soll. Eine nachhaltige Entwicklung in Nordmazedonien ist im Interesse der Schweiz, denn eine stabile Situation im Balkan sichert die Stabilität in Europa.

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Letzte Änderung 14.02.2019

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