Bundesrat Guy Parmelin diskutiert erneut mit Schweizer Exportwirtschaft

Bern, 24.11.2020 - Die Situation der Schweizer Exportwirtschaft ist weiter herausfordernd und droht sich aufgrund der zweiten Welle zu verschärfen. Deshalb hat Bundesrat Guy Parmelin die Vertreterinnen und Vertreter der Exportwirtschaft am 24. November 2020 zu einem weiteren Austausch eingeladen. Diskutiert wurden insbesondere die zusätzlichen Unterstützungsmassnahmen für die Exportwirtschaft, die Entwicklung der Fokusmärkte wie etwa die USA und China sowie aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Freihandel.

Nach einem ersten, persönlichen Treffen im August wurde der zweite runde Tisch virtuell durchgeführt. Es nahmen Vertreterinnen und Vertreter von 19 Wirtschaftsverbänden und Handelskammern, des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO, Switzerland Global Enterprise (S-GE), der Schweizerischen Exportrisikoversicherung SERV und der Messe- und Projektkommission (MPK) daran teil.

Der Rückgang des schweizerischen Aussenhandels im 2. Quartal 2020 war rekordhoch. Auch wenn im 3. Quartal zwischenzeitlich eine Erholung eingesetzt hat, so bleibt die Situation für zahlreiche Schweizer Exportbranchen herausfordernd und droht sich aufgrund der zweiten Welle zu verschärfen. Dies insbesondere auch, weil zurzeit wichtige Exportmärkte selber von der Pandemie betroffen sind. Die aktuellen Einschränkungen bei Geschäftsreisen behindern die Exportwirtschaft zusätzlich, diese wünscht sich Erleichterungen durch neue Teststrategien oder andere rasch wirksame Lösungen. Ein Zeichen der Zuversicht stellen aus Sicht der Exportwirtschaft die positiven Meldungen über den möglichen Einsatz von Impfstoffen im 2021 dar.

Der Austausch erlaubte neben einer aktuellen Lagebeurteilung auch eine vertiefte Diskussion über die Prioritäten der Schweizer Exportwirtschaft in den kommenden Monaten. Unsere Volkswirtschaft ist von den internationalen Märkten abhängig und eng eingebunden. Darum sind transparente und funktionierende Regeln für die Handelsbeziehungen sowie bilaterale und multilaterale Wirtschaftsabkommen von grosser Bedeutung. Insbesondere die dank Freihandelsabkommen geschaffenen präferenziellen Beziehungen mit Drittländern haben sich in der Krise bewährt. Dabei wurde namentlich auf die Abstimmung über das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien hingewiesen. Dieses ist für die gesamte Exportwirtschaft wichtig und setzt auch punkto Nachhaltigkeit neue Massstäbe. Der enge Dialog wird von Bund und Wirtschaft geschätzt und soll im kommenden Frühjahr fortgesetzt werden.


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Letzte Änderung 14.02.2019

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