Arbeitslosigkeit bleibt trotz schwierigen Bedingungen tief

Der starke Franken und ein rückläufiges Wachstum fordern die Schweizer Wirtschaft heraus. Dennoch stieg die Arbeitslosenquote 2015 mit durchschnittlich 3,3% nur leicht an.

Rund 200‘000 Personen suchten im Durchschnitt 2015 eine Stelle. Davon waren knapp 143‘000 bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote stieg 2015 damit um 0,1 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent.

Kaum verändert seit 2011 hat sich die Jugendarbeitslosigkeit. Auch sie stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent. Tiefer als der Landesdurchschnitt fällt die Arbeitslosenquote bei den älteren Arbeitnehmenden (50+) aus. Mit 2,9 Prozent ist sie seit 2013 wieder am Steigen, erreicht aber nicht mehr den Wert von 3,1 Prozent wie noch 2009. Für 2016 rechnet das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit einer durchschnittlichen Quote von 3,6 Prozent.

Dass der Franken gegenüber dem Euro stark an Wert gewonnen hat, ist einer der Gründe für die steigende Zahl der Arbeitslosen und setzt vor allem der Exportindustrie zu. Aber auch das generelle rückläufige Wirtschaftswachstum trägt zur leicht steigenden Arbeitslosigkeit bei.

Es ist darum wichtig, Massnahmen zu ergreifen, die möglichst vielen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen und die Unternehmen unterstützen. Ein Beispiel: Der Bundesrat unterstützt mit der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten den Detailhandel im Kampf gegen den Einkaufstourismus. Zudem wird mit der Fachkräfteinitiative das Ziel verfolgt, das inländische Fachkräftepotential besser auszunützen und so die Arbeitslosigkeit tief zu halten.

Letzte Änderung 05.04.2016

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