Medieninformationen
WBF Pressemitteilungen
SUVA – FACOM ruft bestimmte TOUKAN-Messer wegen Verletzungsgefahr zurück
In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) ruft FACOM bestimmte TOUKAN-Messer zurück. Es besteht eine Verletzungsgefahr (Schnittverletzungsgefahr). Sowohl die Gewerbetreibenden als auch die Konsumentinnen und Konsumenten sollen das Messer ab sofort nicht mehr verwenden und erhalten einen Ersatz.
Konsumentenstimmung unter dem Niveau vor einem Jahr
Im März 2026 liegt der Index der Konsumentenstimmung bei –43 Punkten. Das sind 8 Punkte weniger als im März 2025. Unter dem Niveau von März 2025 liegen die Teilindizes Erwartete Wirtschaftsentwicklung, Erwartete finanzielle Lage und Zeitpunkt für grössere Anschaffungen. Gegenüber März 2025 kaum verändert hat sich der Teilindex Vergangene finanzielle Lage.
«Safe and Sustainable by Design»: Warum sich sichere und nachhaltige Innovationen für Unternehmen auszahlen
Um neue Materialien und Produkte zu entwickeln, die weder Mensch noch Umwelt schädigen, braucht es ganzheitliche Ansätze wie «Safe and Sustainable by Design» (SSbD). Doch wie aufwändig ist es für Unternehmen, die damit verbundenen Anforderungen zu erfüllen? Eine neue Empa-Analyse zeigt nun, dass vieles davon bereits heute in zentralen EU-Verordnungen festgelegt ist. Konsequent umgesetzt hilft SSbD Unternehmen also, Innovationen frühzeitig regulatorisch abzusichern und dadurch kostspielige Fehlentwicklungen zu vermeiden.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt März 2026
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO publiziert seine neusten Erhebungen zur Arbeitsmarktsituation in der Schweiz. Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 4’821 (-3,2%) auf 146’255. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 13’686 (+10,3%). Die Arbeitslosenquote sank im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozenpunkte auf 3,1%. Die Auszahlungen der Arbeitslosenkassen mit dem neuen Zahlungssystem ASAL 2.0 sind auf Kurs.
Kurzarbeitsentschädigung: Vorbereitung zur Verlängerung der maximalen Bezugsdauer
Im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) laufen derzeit die Vorbereitungsarbeiten, um die maximale Bezugsdauer der Kurzarbeitsentschädigung erneut zu verlängern. Das WBF wird dem Bundesrat vor dem Sommer 2026 einen entsprechenden Antrag stellen, sofern sich die Wirtschaftslage bis dahin nicht grundsätzlich ändert.
SECO: Verordnung über Massnahmen im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine
Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF hat am 31.03.2026 Anhang 8 der Verordnung angepasst. Dabei wurden 9 natürliche Personen neu in den Anhang aufgenommen und die Einträge von 132 natürlichen Personen und 77 Organisationen angepasst. Die Massnahmen treten am 1.04.2026 um 23:00 Uhr in Kraft.
US-Untersuchungen zu Handelspraktiken
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. April 2026 über die Untersuchungen der USA unter Section 301 beraten, die sich neben anderen Ländern auch gegen die Schweiz richten. Die zugrunde liegenden Vorwürfe betreffen angebliche Überkapazitäten in der industriellen Produktion sowie seitens der USA potenziell als ungenügend beurteilte Massnahmen gegen den Import von Waren, die mit Zwangsarbeit hergestellt wurden. Der Bundesrat weist diese Vorwürfe zurück. Die Schweiz will ihre Ansichten im Rahmen des entsprechenden US-Verfahrens darlegen.
Schweizerische Exportrisikoversicherung mit stabilem Jahresergebnis und erhöhter Nachfrage
Der Bundesrat hat am 1. April 2026 den Geschäftsbericht 2025 der Schweizerischen Exportrisikoversicherung SERV genehmigt. Mit über 4,3 Milliarden Franken verzeichnete sie ein deutlich höheres Neugeschäft als im Vorjahr. Da auch künftig mit einer erhöhten Nachfrage gerechnet wird, erhöht der Bundesrat den Verpflichtungsrahmen der SERV von 14 auf 16 Milliarden Franken. Mit 27,3 Millionen Franken erzielte die SERV zudem erneut ein positives Jahresergebnis.
Zugang zu Jahresrechnungen der paritätischen Kommissionen für Arbeitgeber und Arbeitnehmende mit allgemeinverbindlich erklärtem Gesamtarbeitsvertrag
An seiner Sitzung vom 1. April 2026 hat der Bundesrat beschlossen, dass für Arbeitgeber und Arbeitnehmende, die einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) mit Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) unterstehen, das Recht auf Zugang zu den Jahresrechnungen der paritätischen Kommissionen per 1. Juni 2026 in Kraft treten soll.
Abkommen über Klimawandel, Handel und Nachhaltigkeit: Eröffnung Vernehmlassung
Der Bundesrat hat am 1. April 2026 auf Begehren der vorberatenden Kommission des Ständerats die Vernehmlassung zum Abkommen über Klimawandel, Handel und Nachhaltigkeit (Agreement on Climate Change, Trade and Sustainability, ACCTS) eröffnet. Mit diesem Abkommen wird ein wichtiges Zeichen für die Verknüpfung von Handelspolitik und Klimaschutz gesetzt. Das ACCTS schafft einen verbindlichen Rahmen, der wirtschaftliche Chancen mit ökologischer Verantwortung verbindet und gezielt zur Erreichung globaler Umwelt- und Klimaziele beiträgt.
Eierkonsum steigt stärker als Inlandproduktion – Bundesrat erhöht Zollkontingent
Die inländische Eierproduktion vermag die nach wie vor stark steigende Nachfrage auch dieses Jahr nicht zu decken. Der Bundesrat hat deshalb am 1. April 2026 entschieden, das laufende Zollkontingent 2026 für Konsumeier um 15 000 Tonnen zu erhöhen. Ab 1. Mai 2026 bis Jahresende sind dadurch zusätzliche Importe von Konsumeiern zum tiefen Zollansatz möglich.
Erklärung zur Etablierung eines Dialogs über neue Themen im Agrarhandel
Australien, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Costa Rica, Island, Liechtenstein, Neuseeland, Peru, die Schweiz, die Ukraine und Uruguay haben anlässlich der 14. Ministerkonferenz (MC14) der Welthandelsorganisation (WTO) in Yaoundé (Kamerun) eine Erklärung zur Etablierung eines Dialogs über neue Themen im Agrarhandel verabschiedet. Die Erklärung schafft ein Forum, das dazu beitragen soll, Vertrauen aufzubauen und ein gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Landwirtschaft zu fördern, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Gegebenheiten und Ansätze der WTO-Mitglieder. Die Erklärung setzt ein starkes Signal, dass die Mitglieder bereit sind, neue Wege der Zusammenarbeit bei Themen von gemeinsamem Interesse zu finden.
Sanktionen: Verordnung über Massnahmen gegenüber bestimmten Personen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen, die mit den Organisationen ISIL (Da'esh) und Al-Kaida in Verbindung stehen
Das UNO-Sanktionskomitee hat die Liste der sanktionierten natürlichen Personen, Unternehmen und Organisationen geändert. Die Datenbank SESAM wurde entsprechend angepasst. Der Bundesrat hat am 4. März 2016 die Verordnung zur automatischen Übernahme von Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verabschiedet. Damit sind Änderungen der Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in der Schweiz unmittelbar rechtsgültig.
Eine Zeitmaschine zum stabilsten Zustand
GEMS ist eine Open-Source-Software, die chemische und thermodynamische Prozesse in komplexen Systemen berechenbar macht – Vorgänge, für die die Natur Jahrtausende braucht, simuliert sie in Sekunden. Ein neues nationales Konsortium stellt sicher, dass die am PSI entwickelte Software langfristig weiterentwickelt und gemeinsam finanziert wird.
Staatssekretärin Hirayama nimmt am informellen EU-Ministertreffen für Wettbewerb im Bereich Forschung und Innovation teil
Am 31. März nahm Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, am informellen Treffen der EU-Forschungsministerinnen und -minister teil. Das Treffen fand unter der zypriotischen Ratspräsidentschaft virtuell statt. Im Zentrum stand die Frage, wie Europa seine wissenschaftliche Exzellenz stärker in wirtschaftliche Wertschöpfung und globale Wettbewerbsfähigkeit überführen kann.
WEKO: Künstliche Intelligenz und das Jahr 2025
Der wirksame Schutz des Wettbewerbs erfordert das beständige Beobachten der Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI). Bestehen Anzeichen für Behinderungsstrategien marktbeherrschender Unternehmen oder für algorithmische Absprachen, wird die WEKO diese Fälle aufgreifen.
SECO veröffentlicht neues Monitoring zur Regulierungsbelastung von Unternehmen
Das SECO hat am 31. März 2026 ein Monitoring, das die Entwicklung der Regulierungsbelastung für Unternehmen in der Schweiz aufzeigt, veröffentlicht. Das Monitoring setzt sich aus einer Kombination aus bestehenden und neu entwickelten Indikatoren zusammen. Insgesamt zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Einerseits hat sich die Anzahl regulatorischer Pflichten für Unternehmen regelmässig erhöht, andererseits hat sich sowohl beim SECO-Bürokratiemonitor als auch bei den IMD-Subindikatoren zur Regulierung die Lage verbessert.
Früherkennung von Mikro-Blutgerinnseln: Gefährliche Gerinnsel
Mikrometergrosse Blutgerinnsel bleiben oft unentdeckt – bis es manchmal zu spät ist. Empa-Forscher Peter Nirmalraj und sein Team untersuchen das Vorkommen und die Zusammensetzung dieser winzigen Blutklumpen, um die Effizienz von Medikamenten und das individuelle Risiko von Patienten und Patientinnen präziser beurteilen zu können.
Die WTO-Ministerkonferenz in Kamerun endet ohne Durchbrüche
Am frühen Montagmorgen ging die 14. ordentlichen Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Yaoundé, Kamerun zu Ende. Die schwierige internationale handelspolitische Lage prägte die Gespräche stark – grundlegende politische Weichenstellungen für die laufenden Reformarbeiten blieben aus. Immerhin entschied sich ein Teil der WTO-Mitglieder, das ausgehandelte Abkommen über den elektronischen Handel umzusetzen. Die Schweizer Delegation wurde von Staatssekretärin Helene Budliger Artieda, Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), angeführt.
ESTI – IKEA ruft bestimmte NYMÅNE Produkte wegen Stromschlaggefahr zurück
In Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) nimmt IKEA bestimmte NYMÅNE-Produkte wegen Stromschlaggefahr zurück. Konsumentinnen und Konsumenten, die eine der betroffenen NYMÅNE-Wandleuchten besitzen, sollten diese ab sofort nicht mehr verwenden und sie zur vollständigen Rückerstattung in einem beliebigen IKEA-Einrichtungshaus zurückgeben.
